Postplatzkonzert und Demo am 23. Februar

Am kommenden Montag um 18 Uhr findet wieder ein Postplatzkonzert statt. Auch an diesem Tag sind alle Menschen in und um Dresden herzlich eingeladen für die uneingeschränkte Umsetzung der Menschenrechte und das Recht auf freie Religionsausübung und gegen jedwede Diskriminierung auf die Straße zu gehen.

Als Bands haben wir den Geigerzähler, Alberthain und die Fineripps, ein Science Slam beendet auf unserer Bühne die Kunstaktion der gelben Container und als Redner konnten Prof. Dr. Kirschbaum gewinnen.
Wir werden ab 19:30 Uhr eine Demo ab Postplatz starten. Banda Comunale wird tanzbares zum Laufen spielen.

Macht Krach mit eigenen Instrumenten, vergesst eure Warnwesten nicht und bringt Seifenblasen, Malkreide, Plakate, Schilder, Banner und Luftballons mit!

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Postplatzkonzert am 16. Februar um 18 Uhr

Am kommenden Montag um 18 Uhr findet wieder ein Postplatzkonzert statt. Auch an diesem Tag sind alle Menschen in und um Dresden herzlich eingeladen für die uneingeschränkte Umsetzung der Menschenrechte und das Recht auf freie Religionsausübung und gegen jedwede Diskriminierung auf die Straße zu gehen.

Als Band konnten wir bisher Die Bagels gewinnen. Außerdem wird es Straßenkunst geben. Vergesst eure Warnwesten nicht und bringt Seifenblasen, Malkreide, Plakate, Schilder, Banner und Luftballons mit!

Das Netzwerk Dresden für alle, das Netzwerk Kultur sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger laden herzlich dazu ein und bitten alle gesellschaftlichen Gruppierungen aus Kultur, Wirtschaft, Sport, Wissenschaft, Religion und Politik, sich unserem Aufruf anzuschließen und diesen zu verbreiten.

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Postplatzkonzert am 9. Februar um 18 Uhr

Auch am 9. Februar findet um 18 Uhr wieder eine Kundgebung mit Konzerten auf dem Postplatz statt.

Eingeladen sind auch dieses Mal alle Menschen, die sich für das freie Recht auf Religionsausübung stark machen wollen und für eine offene Willkommenskultur eintreten.

Es spielen die Bands Silent Poem, Dawn und das Duo Hand in Hand. Außerdem wird es Straßenkunst geben. Vergesst eure Warnwesten nicht und bringt Seifenblasen, Malkreide, Plakate, Schilder, Banner und Luftballons mit!

Wir bitten alle gesellschaftlichen Gruppierungen aus Kultur, Wirtschaft, Sport, Wissenschaft, Religion und Politik, sich unserem Aufruf anzuschließen und diesen zu verbreiten.

Weitere Infos

Kundgebung am 2. Februar um 18 Uhr auf dem Postplatz

Erster Dresdner KneipenchorBaranButzOffbeat CooperativeOffbeat Cooperative für VielfaltBürgerbühne Dresden

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Weitere Infos

Eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Initiativen oder Institutionen, die sich für eine offene Kultur der Kommunikation auch in unserer Stadt einsetzen und Migranten und Flüchtlinge in ihrer Stadt willkommen heißen.

Es wird ein buntes Programm mit Reden für eine offene Willkommenskultur geben, der Dresdner Kneipenchor singt, die Bands BaranButz und Offbeat Cooperative werden auftreten, die Bürgerbühne zeigt eine Performance und der Platz wird von Straßenkünstlern bespielt sein.

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All citizens, associations and institutions, that support an open culture of communication across our city and welcome migrants and refugees in Dresden, are invited to take part.

Apart from several speeches promoting an open welcoming culture, the colourful programme will include performances by Dresdner Kneipenchor, the bands BaranButz and Offbeat Cooperative, Bürgerbühne Dresden as well as various street artists.

Flüchtlinge in Dresden

Auch im Neuen Jahr laufen Menschen durch unsere Stadt und lassen unter dem Vorwand, eine christliche Kultur beschützen zu wollen, derer sie selbst offenbar kaum mächtig sind, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus gegenüber Flüchtlingen freien Lauf.

Neben den Organisatoren, neben rechten Gruppen, Nazis, Hooligans laufen auch Menschen mit, die keiner dieser Gruppen direkt zuzurechnen sind. Sicher, diese sind keine Nazis. Aber sie sind Mitläufer. Sie sorgen dafür, dass dieser Begriff nach vielen Jahren wieder konkret und unmittelbar erfahrbar wird. Ohne die Nazis der 1930er Jahre hätte es keine Zerstörung Dresdens gegeben. Ohne die Mitläufer der 1930er Jahre hätte es ebenfalls keine Zerstörung Dresdens gegeben.

Als die Stadt am 13. und 14. Februar 1945 bombardiert wurde, war sie voller Flüchtlinge. Diese waren in der Stadt nicht allgemein willkommen. Nach dem Bombardement wurden zudem viele Dresdner zu Flüchtlingen und machten an anderen Orten oder auch innerhalb ihrer Stadt als Ausgebombte ähnliche Erfahrungen.

Heute ist Dresden eine wieder verhältnismäßig reiche Stadt. Gemessen an der Situation 1945 und auch im Verhältnis zur Einwohnerzahl ist die Anzahl der Flüchtlinge wie überhaupt von Migranten in der Stadt verschwindend gering.

Kaum ein Dresdner von Heute kennt die Situation als Flüchtling und die Not am Ende des letzten hiesigen Krieges noch aus eigener Erfahrung.

Statt sich aber der Situation der eigenen Eltern oder Großeltern zu erinnern, statt zu fragen, was zu tun sei, damit die heutigen Flüchtlinge in der für sie fremden Umgebung und Kultur heimisch werden können, statt zu überlegen, wie mit Problemen, Missverständnissen oder auch Gefahren umgegangen werden kann und sollte, folgen nun Nachfahren der damaligen Flüchtlinge diffusen Ängsten vor Fremden, stehen öffentlich für Ablehnung, ja letztlich sogar Feindseligkeit gegenüber Menschen, die heute vor den Grausamkeiten von Krieg und religiösem Fanatismus geflohen sind.

Es gibt aber auch viele andere Stimmen von Menschen, die gern bereit sind, sich in einen Austausch mit Flüchtlingen und Neuangekommenen zu begeben. Kunst und Kultur bieten da besonders geeignete Mittel, um Distanzen zu überwinden. Das gemeinsame Erleben und Mitgestalten von Kunst und Kultur verbindet Menschen in Dresden auf kreative Art und Weise – egal, ob sie schon länger hier wohnen oder als Flüchtlinge eben erst ankommen. Öffnen wir unsere Türen für sie und nehmen sie in unsere Mitte auf! Reichen wir Ihnen die Hand zur gemeinsamen Zukunft!

Das wird unsere Stadt verändern, und wir wissen heute noch nicht genau, wie sie in zehn oder zwanzig Jahren aussehen wird. Aber: Nur wer aufgeschlossen und positiv nach vorn schaut, hat gute Chancen, die Zukunft kreativ mitzugestalten. Die Veränderung kommt ohnehin.

Haushalt beschlossen – mehr Geld für Kultur und Kreative!

Am 11.12.2014 hat der Stadtrat den kommenden Zwei-Jahreshaushalt für Dresden mit Rot-Grün-Rot-Oranger Mehrheit beschlossen. Mit über 1 Million Euro mehr für die Kulturförderung der freien Szene und Vereine ist die von der Verwaltung vorgesehene Kürzung damit in etwa ins Gegenteil verkehrt worden. Dazu kommen noch 180.000 Euro für Kreativräume in Dresden. Das ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung und ein schöner Erfolg für alle, denen Kultur und Kreativität in Dresden wichtig sind! Herzlichen Dank an die Stadträtinnen und Stadträte, die dies ermöglichten!

Wir vom Netzwerk Kultur Dresden haben in den vergangenen Monaten darauf aufmerksam gemacht, wie nachteilig sich Kürzungen der kommunalen Kulturförderung auswirken würden – weit in Bereiche der freiberuflichen Künstlerszene, der Kreativwirtschaft und des Tourismusgewerbes hinein. Unseren Aufruf “KULTUR FAIR FINANZIEREN IN DRESDEN!” haben inzwischen mehr als 750 Kulturinstitutionen und Bürger unterschrieben. Eure Unterstützung hat das Netzwerk gestärkt und Entscheidungsträgern und Öffentlichkeit gezeigt, dass Kultur und Kreativität auch aus Eurer Sicht wichtig für Dresden sind. Herzlichen Dank auch an Euch!

Wir vom Netzwerk Kultur Dresden sind der unbedingten Meinung, dass Kultur und Kreativität als wichtig wahrgenommen werden, weil sie in Dresden sehr viel bewegen: Sie bieten ein vielfältiges kulturelles Angebot, das sowohl bei Einheimischen Identität stiftet, als auch bei Gästen für ein positives Bild sorgt. Sie liefern kreative Ideen für eine dynamische wirtschaftliche Entwicklung und bieten nicht zuletzt zahlreiche Inspirationen für ein friedliches Zusammenleben in unserer Stadt. Die Aufstockung der Mittel für Kultur und Kreativräume ist aus unserer Sicht für die zukünftige Entwicklung von Dresden gut angelegtes Geld.

Die derzeitigen Konflikte in Dresden, von Pegida geschürte Ängste vor Überfremdung, verschwindende Kreativräume in verdichteten Quartieren, abgehängte Stadtviertel mit sozialen Problemen etc. zeigen aber auch, dass wir alle in der Pflicht sind, uns aktiv in die weitere Gestaltung unserer Stadt einzubringen. Es gibt noch viel zu tun, damit wir Dresden uneingeschränkt die schönste sächsische Landeshauptstadt der Welt nennen können!


Marcus Oertel (Autor)
Jana Betscher
Frank Eckhardt
Magnus Hecht
für das Netzwerk Kultur Dresden

Nürnberg stärkt die Freie Kulturszene

Im Oktober hat der Kulturausschuss der Stadt Nürnberg weitere finanzielle Unterstützung für Institutionen der freien Kulturszene beschlossen. Somit stehen nun mehr Gelder für die Projektförderung und Impulsförderung, sowie für feste Haushaltsstellen für bestimmte Institutionen zur Verfügung. Eine Nachricht, die wir hoffentlich bald auch aus Dresden verkünden können!

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Netzwerktreffen am 8.12.2014

Das nächste Treffen findet am 8. Dezember um 18 Uhr in der Motorenhalle (Wachsbleichstraße 4a, 01067 Dresden) statt.

Wie schon beim letzten Treffen am 24.11 werden dann wieder weitere Entwicklungen des Netzwerks diskutiert und neue Pläne gefasst, die letztendlich die angemessene Finanzierung von Kultur und Kreativität emröglichen sollen.

Netzwerk Kultur Dresden

Als im Sommer publik wurde, dass der Finanzbürgermeister eine Streichvorgabe von 580.000 EUR allein im Bereich der freien Kulturförderung in den Haushaltentwurf geschrieben hat, spätestens als zudem bekannt wurde, dass dieser Entwurf den Segen der Bürgermeister_innen erhalten hat, war klar, dass die zweijährliche herbstliche Diskussion zum nächsten Doppelhaushalt auch im Bereich der freien Kulturförderung eine besonders spannende wird.

Im Jahr 2015 hat sich die Landeshauptstadt das Motto „Dresden. Weltoffene Stadt der Kreativen“ gegeben. Dieser Anspruch muss erst einmal eingelöst werden. Nicht nur durch Rücknahme der Kürzungen bei den freien und den städtischen Kultureinrichtungen. Sondern zudem durch eine faire Förderung bzw. Budgetierung, die – bei aller Eigenverantwortung der Kultureinrichtungen – ausreichend und tarifgerecht bezahltes Personal ermöglicht und ein vernünftiges Maß an Sach- und Betriebskosten bereitstellt. Außerdem muss die Wirtschaftsförderung der Stadt Förderstrukturen auch für die kleineren „Kreativen Unternehmer_innen“ schaffen.

Denn das breite, bunte und vielfältige kulturelle Leben in Dresden schreibt man sich politisch gerne auf die offiziellen Fahnen. Doch unter welchen Umständen und mit welchem Einsatz durch alle Beteiligten in und um die Kultureinrichtungen dieses gestemmt wird, das wird gerne übersehen.

Um diesem wichtigen Faktor im gesellschaftlichen und wirtschaftlichem Leben Dresdens die ihm gemäße Bedeutung zu verschaffen, gründete sich im Sommer das »Netzwerk Kultur Dresden«, der Zusammenschluss von Kulturinstitutionen, Kreativwirtschaft und vielen Einzelpersonen.

Es wird also ein spannender Herbst werden.

Der Aufruf der Dresdner Kreativen bezieht sich auch auf die Initiative der Kulturpolitischen Gesellschaft: kultur_fair_foerdern_(KuPoGe)

Jana Betscher
Frank Eckhardt
Magnus Hecht
für das Netzwerk Kultur Dresden

Postplatzkonzerte

Postplatzkonzerte

Kunst und Kultur überwinden Grenzen, Musik verbindet!

Neugier schützt vor Intoleranz, Aufklärung und Gespräche bauen Vorurteile und Unwissen ab. Eine Diskussion in Achtung voreinander kann zum bürgerschaftlichen Dialog werden, wir brauchen mehr davon in Dresden.

Die Postplatzkonzerte sind eine Plattform zum Zusammenkommen, Kennenlernen und gegenseitigen Austausch. Jeden Montag wird ein Thema in den Mittelpunkt gestellt, das durch Redebeiträge aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet und diskutiert wird. Musik von Bands, Chören und Solokünstlern spiegeln unsere Kultur wieder, lockern das Programm auf und schaffen gute Stimmung.

Auf den Postplatzkonzerten wird Weltoffenheit, Hilfsbereitschaft und Menschlichkeit nicht nur propagiert, sondern von friedlichen, respektvollen und freimütigen Menschen gelebt!

Every monday a rally will be held at 7 p.m. at Postplatz, Dresden.

The invitation goes out to all people living in and around Dresden who want to demonstrate for unconditional human rights, religious freedom and against discrimination.

The rally will last an hour and will be accompanied with cultural contributions and short speeches.

The networks Dresden für Alle and Netzwerk Kultur Dresden as well as dedicated citizens are the organizers of the event. We kindly ask all social interest groups from culture, business, sports, religion and politics to join our call and invite their members.

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