Torsten Rommel

Geschäftsführer Künstlerbund Dresden e.V.

torsten.rommel[at]kuenstlerbund-dresden.de

Ich bin 1969 in Hamburg geboren und habe an der Universität Hamburg und der TU-Dresden Wirtschaftsmathematik studiert.
Bis 2005 habe ich, anfangs parallel zu meinem Studium und später hauptberuflich im Theaterbetrieb gearbeitet. Seit 2003 lebe ich in Dresden und habe mich 2006 als freischaffender Kulturorganisator und Projektentwickler selbständig gemacht. 2007 war ich einer der Mit-Initiatoren der Kunst-Plattform OSTRALE und von 2008 – 2009 dort als Geschäftsführer tätig. 2009 Kunstförderpreisträger der Stadt Dresden; 2011 Mitbegründer galerie module GBR, 2012 Titelträger „Kultur- und Kreativpilot Deutschland“; 2012 mit der galerie module Gründung der Plattform KREATIVRAUMAGENTUR und von 2019 – 2021 für die galerie module Projektleiter im Rahmen der seitens der Stadt Dresden erfolgten Beauftragung einer kommunalen Kreativraumbörse für die Akquise, Entwicklung und Vermittlung von Räumen für die Kultur- und Kreativwirtschaft.
Seit 2015 arbeite ich als Geschäftsführer für den Künstlerbund Dresden e.V. und bin Mitglied in folgenden Gremien: Facharbeitsgruppe Bildende Kunst, Jury Reisestipendien Bildende Kunst, Kulturbeirat Dresden
Als nach persönlicher Einschätzung künstlerisch vollkommen untalentierter Mensch lasse ich mich beständig vom Wirken und den Ergebnissen künstlerischer Arbeit begeistern und habe ungeheuren Respekt davor. Meine Wertschätzung den Künstlerinnen und Künstlern gegenüber motiviert mich in meiner Arbeit und meinem Ziel, den Kunstschaffenden für ihre Arbeit möglichst große Freiheitsgrade zu geben, ihnen zu mehr gesellschaftlicher Anerkennung zu verhelfen und sie wirtschaftlich sicher dastehen zu lassen, damit sie mit ihrer Arbeit auch ihren Lebensunterhalt bestreiten können.


Als Sprecher für die Sparte Bildende Kunst habe ich mich in den vergangenen vier Jahre mit meinen Sprecher-Kolleg:innen gerne für die Freie Szene Dresdens engagiert. Mit dem Kulturamt stehen wir in einem gemeinsamen, regelmäßigen und verbindlichen Austausch über die aktuellen Themen der Dresdener Kulturlandschaft, mit der Möglichkeit, dann auch unsere Themen, Perspektiven und Forderungen einzubringen. Die aktuellen Herausforderungen für die Freie Szene aufgrund der Kürzungen im Kulturhaushalt sowie auch aufgrund der allgemeinen „politischen Gemengelage“ sind immens. Ich würde mich freuen, wenn mir das Netzwerk auch weiterhin sein Vertrauen schenkt, als Sprecher für die Bildende Kunst im Besonderen und in dieser Rolle auch als Vertreter des Netzwerkes allgemein, arbeiten und wirken zu dürfen.
Ich halte es für wichtig, dass sich unser Netzwerk weiter professionalisiert. Neben den „tagesaktuellen“ kulturpolitischen Themen würde ich mich gerne zukünftig auch bei dieser Thematik engagieren und einbringen wollen.